Wo stehen wir

Am 1. Dezember startet die Regionalkonferenz Nördlich Lägern in Etappe 3 und wählt neue Statuten und Organe.

Ziel dieser Etappe ist, die verbleibenden Standorte vertieft zu untersuchen. Dazu sind erdwissenschaftliche Untersuchungen, inklusive Sondierbohrungen, notwendig. Vor der Einreichung von Rahmenbewilligungsgesuchen müssen zudem die Grundlagen für Kompensationsmassnahmen und für die Beobachtung der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen erarbeitet sowie die Frage der Abgeltungen geregelt werden. Für unsere Regionalkonferenz bedeutet die Etappe 3 also:

  1. Auseinandersetzung mit dem Rahmenbewilligungsverfahren des Bundes
  2. Erarbeiten von Grundlagen für das Monitoring, d. h dem Beobachten, wie sich ein mögliches Tiefenlager auf die Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt der Standortregion auswirkt
  3. Überlegungen zu Kompensationsmassnahmen und Fragen der Entschädigung

Ausblick

Der definitive Entscheid des Bundesrates, in welcher Region das Tiefenlager für schwach- und mittelaktiven und dasjenige für hochaktiven Abfall gebaut wird, ist frühestens 2030 zu erwarten.